So wird deine Jobsuche zum Erfolg

Bewerben? Kannst du! (Teil 2)

 

Im ersten Teil unserer Bewerbungstipps konntest du bereits lesen, mit welcher Vorbereitung du am besten ins Projekt Jobsuche startest. Folgend stellen wir dir vor, wie du aus der Masse an Bewerbungen herausstechen kannst und auch im Bewerbungsgespräch überzeugst.

 

Du hast nun also einen für dich passenden und interessanten Job ins Auge gefasst, bist ready to go und möchtest nichts mehr, als die Einladung zum Bewerbungsgespräch in dem du dann persönlich zeigen kannst, was du drauf hast.
Aber wie stichst du mit deiner Bewerbung überhaupt aus der Masse an Mitbewerbern heraus?
First things first: Deine Bewerbung sollte aus Lebenslauf mit Foto und einem knackigen Motivationsschreiben bestehen. Vorweg räumen wir mit dem Mythos auf, dass Personalchefs sich das Motivationsschreiben gar nicht erst durchlesen, sondern nur auf den Lebenslauf achten. Du bist jung, entsprechend kurz ist dein Lebenslauf. Zeugnisse werden eine Rolle spielen, aber keine Angst: Es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass du direkt aussortiert wirst, wenn deine Bewerbung insgesamt stimmig ist und zum ausgeschriebenen Job passt. Im Folgenden siehst du, was du im Detail beachten musst:

 

Das Motivationsschreiben

… ist deine Visitenkarte. Unternehmen wollen sichergehen, dass du für sie interessant bist. Deshalb: Verfasse ein fehlerfreies (!), knappes und prägnantes Motivationsschreiben, in dem du dich als Person kurz präsentierst und deine Stärken beschreibst. Du solltest klar machen, warum genau du für den Job perfekt bist.
Tipp: Überleg‘ dir, wie Freunde, Lehrer, Eltern und andere Mitmenschen dich beschreiben würden. Versuch‘ realistisch in deinen Darstellungen zu bleiben und arbeite ganz klar deine Talente und Stärken heraus ohne zu übertreiben.

Versuche, zu persönliche Details – etwa Hobbies, die nicht jobrelevant sind – rauszulassen. Wie du deine Freizeit gestaltest, kannst du persönlich im Vorstellungsgespräch kurz beschreiben. Auch dann gilt natürlich: Hobbies, die eher polarisieren könnten, sind deine Privatsache.

 

Der Lebenslauf

… ist am besten kein lieblos zusammengeklatschtes Worddokument in Times New Roman. Je nach Job-Typ kannst du deinen Lebenslauf auch thematisch gestalten. Du bewirbst dich in einer Kreativagentur? Nice, aber dann sollte das Layout deines Lebenslaufs auch entsprechend interessant für’s Auge sein und eine durchdachte Aufmachung haben.

Für eine Bewerbung bei Banken und Versicherungen gilt:
Schnörkellos und aufgeräumt ist im Zweifelsfall die beste Lösung. Damit zeigst du, dass du gut strukturiert bist und Wert auf klares Design legst.
Der letzte Tipp liegt eigentlich auf der Hand, aber wir weisen trotzdem darauf hin: Ein Absolutes No-Go für deine gesamten Bewerbungsunterlagen ist das gute alte Comic Sans. Auch dessen kleinere Brüder und Schwestern, die alle nach Einladung zum Kindergeburtstag aussehen, bitte auf dem Schriftartenfriedhof liegen lassen.

 

Das Foto

… sollte dich authentisch wiedergeben. Eigentlich selbsterklärend, aber: Bitte die Actionshots aus deinem Canyoning-Urlaub oder anzügliche Bilder von deinem letzten Modelshoot für den Instagram-Account verwenden.
Allerdings sollte das Foto auch nicht so streng rüberkommen, wie ein Mugshot oder Passfoto. Auch hier gilt: Weniger ist mehr. Ein lässiges, aber schickes Outfit (Kragen kommt immer gut!), ein entspanntes Lächeln und eine gute Erkennbarkeit deines Gesichts vor einem neutralen Hintergrund sind die Ausschlaggeber für ein gutes Bewerbungsfoto.

 

Du hast deine Bewerbung fertiggestellt, abgeschickt und – hell yeah! – der ersehnte Anruf des Unternehmens zum Bewerbungsgespräch ist da.

 

Wie bleibst du beim Vorstellungsgespräch cool?

Machen wir uns nichts vor: Du wirst nervös sein – und das ist völlig okay.

Anspannung und Aufregung vor dem Gespräch sind sogar ganz gut und können helfen, dich aufs Wesentliche zu fokussieren.
Passieren kann dir natürlich nichts, denn du bist top-vorbereitet und hast dir vor dem Gespräch schon Antworten auf die Fragen überlegt, die dir möglicherweise gestellt werden. Einen Überblick über solche möglichen Fragen findest du hier.

Tipp 1: Wenn du merkst, dass das Gespräch ins Stocken kommt, kannst du den Spieß auch umdrehen. Stelle du dem Chef ein paar gezielte Fragen zu Arbeitsabläufen, was genau von dir im Job erwartet werden wird, oder frag nach, ob er dir nach dem Gespräch noch eine kurze Tour durchs Büro geben möchte.
Das zeigt einerseits dein Interesse am Betrieb und dessen Abläufen und andererseits deine Neugierde und Motivation für den Job.
Tipp 2: Wenn du so nervös bist, dass dir die Worte fehlen – Sprich es kurz direkt an. Chefs wissen, dass Bewerber nervös sind und nehmen darauf auch Rücksicht – gerade wenn du noch nicht viele Bewerbungsgespräche im Leben hattest.
Wichtig: Immer authentisch bleiben.
Das packst du.

Bewerben? Läuft!

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