ChatGPT

ChatGPT im Finanzwesen: Braucht es bald keine Menschen mehr?

Der ChatGPT-Hype ist zuletzt etwas abgeflaut, möglicherweise wegen der Sommerferien und weil dadurch weniger Altersgenoss:innen Unterstützung bei den Hausaufgaben benötigen. Einige beeindruckende Zahlen bleiben aber. Innerhalb von fünf Tagen hatte der Chatbot die Grenze von einer Million Nutzerinnen und Nutzer geknackt – so schnell ist noch keine Web-Anwendung gewachsen. Mittlerweile sind es etwa 100 Millionen aktive User:innen. Und ja, auch wir haben für einen der rund 1,5 Billionen täglichen Website-Zugriffe gesorgt. Wir haben ChatGPT nämlich gefragt, wie sich das Banken- und Versicherungswesen verändern wird und ob es vielleicht schon bald ohne Menschen geht …

Interview-Anfrage: abgelehnt!

Eine offizielle Interview-Anfrage lehnt ChatGPT höflich ab. Das System lässt uns wissen, dass es keine eigene Identität besitze und daher auch nicht für einen Meinungsaustausch geeignet sei. Lieber philosophiert der Chatbot über die wachsenden Fähigkeiten von Künstlicher Intelligenz im Allgemeinen und sieht einige sinnvolle Einsatzbereiche in Banken und Versicherungen.

Schon jetzt würden Finanzunternehmen KI im Support einsetzen, um Kund:innen Transaktionen zu erleichtern und einfache Anfragen zu beantworten. Auch ChatGPT selbst sieht sich in der Lage, Wartezeiten zu reduzieren und die Kundenzufriedenheit zu steigern. Künstliche Intelligenz könne große Datenmengen analysieren, Kunden dadurch personalisierte Produktempfehlungen geben und die Preisgestaltung optimieren. Bedenken beim KI-Einsatz im Banken- und Versicherungswesen bestünden dagegen im Hinblick auf Datenschutz und Datensicherheit.

KI allein kann’s nicht richten

Wir wollen es genauer wissen und haben ChatGPT gefragt: Kannst du menschliche Mitarbeiter:innen im Banken- und Versicherungsbereich früher oder später ersetzen? Unser „Gesprächspartner“ verneint das und sieht sich selbst nur als Werkzeug, um die Effizienz zu steigern – auch in Zukunft. Konkret könne man wiederkehrende, zeitaufwändige Aufgaben automatisieren, während sich die Beschäftigten mit komplexen und beratungsintensiveren Themen beschäftigen sollen.

Denn, das räumt das Tool ein: In einigen Bereichen seien Menschen nicht zu ersetzen. Etwa in emotionalen Situationen, in denen Einfühlungsvermögen gefragt ist. Oder auch dann, wenn es um Kreativität und Innovationsfähigkeit geht. Und erst recht, wenn komplexe strategische Entscheidungen anstehen. Zumal die Informationen des Chatbots, das gibt er unumwunden zu, nur bis September 2021 reichen. Und selbst diese Informationen seien nur Daten und kein menschliches „Wissen“.

Du wirst weiterhin gebraucht

Menschen werden in Banken und Versicherungen also weiterhin gebraucht. Du zum Beispiel … ja, genau du! Gerade wegen der Digitalisierung der Branche rät dir nämlich selbst ChatGPT zu einer Ausbildung in diesem Bereich. Warum?

Nun, KI-Technologien – Stichwort Kryptowährung – spielen im Finanzwesen und damit auch in deiner Ausbildung eine immer wichtigere Rolle. Letztlich wirst du also nicht nur ein:e Zahlen-Jongleur:in, sondern ein:e Expert:in für viele Aspekte der Digitalisierung. Dieses Wissen bietet dir Karrieremöglichkeiten, die weit über die Branche hinausreichen. Außer natürlich, es gefällt dir in der Bank oder Versicherung so gut, dass du ohnehin dort bleiben willst. Kann ja auch sein … ?

Doch der Reihe nach, zunächst musst du mal den ersten Schritt machen. Der geht so: https://www.sogehtzukunft.at/dein-job/karriere/.

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