Finanzwesen

Bank und Versicherung 4.0: Wohin entwickelt sich das Finanzwesen?

Industrie 4.0, Handel 4.0, Arbeit 4.0 … und nun auch noch Finanzwesen 4.0. Wir widmen uns in diesem Blogbeitrag dieser Zahlenkombination, versuchen ihre Bedeutung herauszuarbeiten und wollen nicht zuletzt rausfinden, was Bank und Versicherung 4.0 für deine (künftige) Tätigkeit in dieser Branche bedeutet. Denn du willst dir die Chance auf eine Karriere in der spannenden Finanzwelt ja sicher nicht entgehen lassen, oder? 😉

Wofür X.0 steht …

Starten wir mal mit einer Begriffserklärung – oder dem Versuch, denn ganz klar definiert ist das 4.0 nicht. Fest steht: Wo es 4.0 gibt, muss es zunächst 1.0, 2.0 und 3.0 gegeben haben. Das ist tatsächlich der Fall: 1.0 hat mit Mechanik zu tun, so zum Beispiel während der ersten industriellen Revolution, als plötzlich viel schneller produziert werden konnte. Bei 2.0 spielt Elektronik eine große Rolle, sei es beim Auto, im Haushalt oder auch im Handel. 3.0 bringt uns in die IT-Welt – der PC am Arbeitsplatz wird zum Freund und Helfer und macht vor allem administrative Aufgaben einfacher und effizienter. 4.0 schließlich ist der aktuelle Schritt in die digitale Welt.

Banken und Versicherungen gab es schon lange vor der Industrialisierung, man kann also in jedem Fall vom Finanzwesen 4.0 sprechen. Die Grundaufgabe der Branche – Geld zu vermehren und zu verteilen – bleibt aber auch im Digitalisierungszeitalter die gleiche. Ein Hemmnis für Veränderungen? Keineswegs, denn die Digitalisierung ermöglicht es Finanzunternehmen (und den dort Beschäftigten), ihre Jobs noch besser zu machen.

Automatisierte Prozesse entlasten Finanz-Profis

Ein einfaches Beispiel: Der älteren Generation wurde noch eingetrichtert, sich bei der Bankomatzahlung nur ja eine Rechnung ausstellen zu lassen. Jeder Banker und jede Bankerin können sich mal vertippen, hieß es. Heute tippt niemand mehr, denn vom Bankomatterminal bis zur Überweisung sind mittlerweile alle Prozesse automatisiert. Gleiches bei Online-Banking.

Finanz-Profis werden somit entlastet und können sich auf ihre beiden wichtigsten Aufgaben konzentrieren: Vertrauensbildung und Beratung. Gerade Neukunden, die einer Bank oder Versicherung Ihr Geld anvertrauen, wollen ihre:n Betreuer:in persönlich kennenlernen. Erst danach steigt man auf Telefon, Mail oder virtuelle Meetings um.

Kein Finanzwesen ohne Menschen

Auch künstliche Intelligenz ist im Spiel, schließlich werden persönliche Daten bis hin zur Risikofreudigkeit bei der Geldanlage verarbeitet und genutzt, um Kund:innen maßgeschneiderte Angebote machen zu können. Die KI gleicht Kundenprofile mit Bank- und Versicherungsangeboten ab und weiß genau, wie gut eine Leistung zum jeweiligen Kunden oder zur jeweiligen Kundin passt.

Trotzdem bleiben Expertinnen und Experten im Zusammenspiel von Mensch, Geld und digitalen Tools unverzichtbar. Sie sprechen mit den Kund:innen, kümmern sich ums Geld und kontrollieren die digitalen Tools. Expert:in zu werden, funktioniert im Finanzwesen 4.0 übrigens auch noch genauso wie davor: Mit einer Lehre im Banken- und Versicherungsbereich erlernst du alles, was du für eine Karriere in diesem Berufsfeld können und wissen musst.

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