Ausbildung

Jung-Bankerin im Interview: Ich würde es wieder machen

Esther Reichholf ist 21 und arbeitet seit vier Jahren als Bankkauffrau. Ihre Job-Wahl hat sie bis heute keinen einzigen Tag bereut. Im Gegenteil: In unserem Blog-Interview spricht die junge Pongauerin über Abwechslung im Beruf, Team-Spirit und Benefits. Und sie verrät, warum eine Ausbildung im Finanzwesen auch zur Persönlichkeitsentwicklung beiträgt.

Esther, wie bist du zur Bankkauffrau geworden?

Der Weg war ein wenig vorgezeichnet. Ich bin in eine Wirtschaftsschule gegangen, eine Lehrerin dort hat gemeint, dass mir das liegen könnte, und auch mein Vater arbeitet schon lange in diesem Bereich. Ich habe mich dann beworben, wurde gleich zum Bewerbungsgespräch eingeladen, habe mich auch dort sehr wohlgefühlt und drei Tage später die Zusage gehabt.

Wie läuft die Ausbildung ab?

Die Ausbildung dauert drei Jahre. Man durchläuft in dieser Zeit mehrere Abteilungen, um einen umfassenden Einblick in das Berufsfeld zu bekommen. Ich habe im Privat- und Geschäftskundenbereich begonnen, dort die Basics gelernt und auch die ganzen Computer-Programme, mit denen wir arbeiten. Im zweiten Jahr war ich im Private Banking, da hatte ich unter anderem viel mit Wertpapieren zu tun. Und im dritten, das war auch sehr spannend, bin ich in eine kleine Filiale gekommen.

Was hat dir besonders viel Spaß gemacht?

Ganz allgemein der Kundenkontakt, deshalb bin ich jetzt auch Servicekundenberaterin. Man lernt sehr viele unterschiedliche Charaktere kennen, erfragt ihre Interessen und Vorlieben und versucht, für alle die perfekte Sparform zu finden. Das ist eine sehr schöne und abwechslungsreiche Aufgabe.

Wie sieht dein typischer Arbeitstag aus?

Ich fange meistens um etwa 8 Uhr an, sehe erst mal meine E-Mails durch und checke meine Kundentermine. Dann geht’s um die Vorbereitung und Durchführung der Termine und die Aufarbeitung. Gegen Abend bereite ich mich, wenn’s die Zeit zulässt, schon ein wenig auf den nächsten Tag vor.

„Meistens“ und „etwa 8 Uhr“ bedeutet, dass dein Dienstbeginn flexibel ist?

Wir haben generell eine sehr flexible Zeiteinteilung. Dadurch kann man mal später kommen oder früher gehen, wenn’s draußen schön ist. Auch Homeoffice ist möglich – es muss halt intern abgesprochen werden und mit den Kundenterminen vereinbar sein. Generell haben wir außerdem sehr moderne Arbeitszeitmodelle, zum Beispiel die Möglichkeit einer Vier-Tage-Woche mit 36 Stunden.

Aus deiner Erfahrung: Welche Eigenschaft sollte man für eine Ausbildung in der Finanzbranche mitbringen? Gut in Mathe sein zum Beispiel?

Das spielt eigentlich keine so große Rolle. Was man in der Schule in Mathematik lernt, hat wenig mit unserem Job zu tun – ich muss hier keine Flächeninhalte ausrechnen. Ein bisschen Spaß am Umgang mit Zahlen sollte man schon haben, noch wichtiger ist aber Spaß am Umgang mit Menschen. Dazu kommen auf jeden Fall Teamfähigkeit, vor allem am Anfang eine gewisse Kritikfähigkeit und Lernbereitschaft. Und gerade in der Lehrzeit sollte man viele Fragen stellen.

Kannst du anderen jungen Menschen die Banklehre empfehlen?

Ich kann nur sagen: Ich würde es wieder machen. Die Lehrlingsentschädigung ist schon super, dazu kommen bei uns viele Prämien und Vergünstigungen. Danach hat man tolle Karriere-Chancen, weil unsere Dienstleistung immer benötigt werden wird – jeder braucht schließlich Geld. Man lernt den Umgang mit Menschen, das bringt dir privat genauso etwas. Außerdem bekommt man Einblicke in Finanzen und Wirtschaft, Themenfelder also, mit denen man sich in jungen Jahren normalerweise nicht auseinandersetzt, die aber trotzdem wichtig sind.

Wo siehst du dich in fünf Jahren?

Das ist schwierig, weil man nie weiß, was kommt. Aber jedenfalls habe ich in meinem Unternehmen viele Möglichkeiten, mich persönlich und fachlich weiterzuentwickeln. Es gibt bei uns einen eigenen ‚Campus‘ mit interessanten Fortbildungsangeboten und eine Informationsplattform mit spannenden Updates. Dazu kommen die Team-Besprechungen und der Kontakt mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen, die gerne weiterhelfen, wenn ich Unterstützung brauche. Generell ist der Team-Spirit bei uns super, deshalb setzen wir uns oft nach der Arbeit noch zusammen.

Apropos: Wie gewinnst du nach einem Arbeitstag am besten etwas Abstand?

Ich spiele sehr gerne Tennis. Aber auch einfach mal nichts tun ist wichtig und kann sehr erholsam sein.

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